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Vom Konsumverhalten zum Sparfuchs – meine Transformation

Heute möchte ich euch von meiner Transformation vom Konsumjunkie zum Sparfuchs erzählen.

Alles begann mit dem schönsten und ältesten Ereignis der Menschheit: Der Geburt!

Nein keine Sorge, nicht meiner Geburt. So weit möchte ich nicht zurück gehen. Nein, es war die Geburt meines Sohnes.

Gehen wir aber noch ein kleines Stück zurück.

Anfang 2017 wechselte ich meinen Job und verdiente nun etwas mehr wie vorher, habe aber noch einen Dienstwagen bekommen und genoss ein paar weitere Benefits.

Obwohl ich mehr verdiente, sank der Kontostand auf meinem Tagesgeldkonto. Mein Konsum (und der meiner damaligen Partnerin) stieg schlichtweg schneller als mein Gehalt.

Kino, noble Restaurants, teuer Ausflüge, Hotels, etc.
So sank mein Kontostand fast auf 0.

Die Wende - meine Transformation

Traurigerweise kam es kurz nach der Geburt meines Sohnes mitte des Jahres 2017 zur Trennung. Mein kleiner Superheld sollte also mit einer zerbrochenen Familie aufwachsen. Natürlich ist es auch für mich nicht einfach, aber darum soll es heute nicht gehen.

Abgesehen davon, war es für mich ein lebensverändernder Moment. Ein Positiver!

Ich fühlte mich gut, ich fühlte mich frei, lebendig. Etwas, das mir meine Lebenskraft (und auch mein Geld) aussaugte war plötzlich weg.

Ich fing wieder an Sport zu machen. Ich ging morgens wieder laufen. Nach der Arbeit hatte ich wieder lust auf Rennrad fahren, Bouldern, Wandern.

Auch das Geld kam wieder. Trotz der zusätzlichen monatlichen Kosten, die so ein kleiner Rockstar mit sich bringt, hatte ich am Ende des Monats wieder was übrig. Ich kündigte zusätzlich Internet und Fernsehen, XBox Abo's und Netflix um mehr Lebenszeit zu erhalten.

Völlig begeistert legte ich ein zweites Konto an und besparte es monatlich mit einem (für einen Säugling) üppigen Taschengeld.

Nach dem erstellen von Budgets für meine Freizeit, tendierte mein Konsumverhalten gegen null. Ab und an gönne ich mir jedoch einen Bowlingabend, ein Restaurantbesuch oder ähnliches. Ich bin der Meinung, dass kein vollständiger Verzicht vorliegen muss. Ich konnte mich aber sehr gut einschränken.

 

wohin mit dem Geld?

Ende 2017 habe ich mir eine Sparquote von 10% erarbeitet. Bei dieser Zahl wirst du vermutlich schmunzeln, jedoch habe ich mich um 100% gewendet. Mein Erspartes sank noch wenige Monate vorher monatlich um mehr als 10%.

Des Weiteren rechne ich das Geld, welches ich für meinen kleinen Mann verwende und Spare nicht mit ein.

Nun also, mit zurückgewonnener Lebensfreude und voller Energie stand ich da und überlegt, was ich denn nun mit dem Geld anstellen soll. Ein Tagesgeldkonto, das Dank Inflation einen Negativzins hat, saugte mir wieder mein Geld vom Konto.

Eine Alternative musste her.

Diese war einfach: die Börse


Das war sie nun, meine Transformation.

Meinen Einstieg in die Anlagewelt werde ich in einem weiteren Blogeintrag erzählen.

Ich hoffe ich konnte dich etwas inspirieren.

Wenn du Fragen, Anregungen oder Kritik hast, freue ich mich wirklich über deine Nachricht. Verwende einfach die Kommentarfunktion oder schicke mir eine Nachrict über das Kontaktformular.

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